GRUNDSÄTZE

Die MARTY Korrosionsschutz AG ist seit 1998 ISO 9001, seit 2001 ISO 9001:2000 zertifiziert.

Die Probleme des Korrosionsschutzes bedürfen höchster Kreativität und maximaler Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters.
  • Der Kunde steht im Mittelpunkt und wir richten unsere Produktequalitäten, Kapazitäten und Technologien auf seine Anforderungen aus.
  • Wir liefern technisch sehr anspruchsvolle Dienstleistungen und realisieren diese in möglichst kurzen Durchlaufzeiten unter Einhaltung der vorgeschriebenen Normen, Richtlinien und Arbeitsabläufe.
  • Die eingesetzten Materialien werden gemäss den Verarbeitungsvorschriften des Lieferanten appliziert.
  • Unsere Mitarbeiter sind für gute Arbeit in gewünschter Qualität ausgebildet und werden laufend auf neue Aufgaben vorbereitet.
  • Die Verantwortung für gute Produkte und die Erfüllung der Kundenanforderungen liegt bei jedem Mitarbeiter.
  • Mit unseren wichtigen Lieferanten pflegen wir ein partnerschaftliches Verhältnis und nutzen deren Fachwissen.
  • Mit einer gut angepassten Organisation erbringen wir unsere Leistungen flexibel, sicher und wirtschaftlich.

Aus der Qualitätspolitik leiten sich folgende Ziele ab

  • Vorkehrungen treffen, um die Anforderungen und Erwartungen der Kunden zu erfüllen. “Zufriedenheit der Kunden sichern”
  • Zulieferqualität konstant aufrecht halten (Lieferanten und Subunternehmer)
  • Das Know-how dokumentieren und sichern
  • Stetige Verbesserung der betrieblichen Abläufe im Sinne der Ablaufoptimierung und Kostensenkung ausgerichtet
  • Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern wahrnehmen und diese entsprechend fördern

QUALITÄTSSICHERUNG

Die Ausführung, Überwachung und Dokumentation von Oberflächenvorbereitungen und Beschichtungsarbeiten erfolgen entsprechend den Kundenwünschen gemäss dem massgebenden Normen und Erkenntnissen.

 

Durch unsere umfangreiche Erfahrung und Ausrüstung sind wir in Lage unsere Dienstleistungen und Produkte entsprechend den nachfolgenden und weiteren Normen zu erstellen und zu prüfen.

 

Korrosionsschutz von Stahlbauteilen durch Beschichtungssysteme SN EN ISO 12944 auch im Zusammenhang der Stahlbaunorm ISO 1090.

 

Vorbereiten und Reinigen der Stahloberflächen durch Strahlen und Handwerkzeugen entsprechend ISO 8504

 

  • Für Oberflächenvorbereitungsgrade ISO 8501
  • Beurteilung von Staub auf vorbereiteten Stahloberflächen nach ISO 8502-3
  • Bestimmung von wasserlöslichen Salzen entsprechend ISO 8502-6, ISO 8502-9
  • Prüfung der Rauheit mit Vergleichsmustern nach 8503-2 und mittels Tastschnittverfahren nach 8503-4

 

Beschichtungsarbeiten nach 12944-7

 

  • Trocken-Schichtdickenmessungen gemäss 12944 und 19840
  • Haftfestigkeit durch Abrissversuche nach 16276-1 und 4624. Gitter- und Kreuzschnitte nach 12276-2 und 2409

 

Für Beschichtungen im Offshore-Bereich unter Einhaltung der Norm NS NORSOK M501. Die NORSOK-Standards werden von der norwegischen Erdölindustrie entwickelt, um eine angemessene Sicherheit, eine angemessene Wertschöpfung und eine Kostenwirksamkeit für die Entwicklungen und Operationen der Erdölindustrie zu gewährleisten. Darüber hinaus sind NORSOK-Standards so weit wie möglich dazu bestimmt, die Spezifikationen für Ölgesellschaften zu ersetzen und als Verweise in den Verordnungen der Behörden zu dienen.

QUALITÄTSSICHERUNG WÄHREND DER AUSFÜHRUNG

Während der Ausführung werden die qualitätsbestimmenden Grössen laufend gemessen. Die Arbeitsabläufe werden ständig durch eigens an die Anforderungen des Werkstücks angepasste Prüfpläne überwacht. Einige Beispiele aus den von uns ausführbaren Messungen und Prüfungen:

Extraktion der Lösung für einen Bresle Test
Messung von visuell nicht erkennbaren Chloridablagerungen
Dokumentation des Reststaubes vor dem Beschichten
Vergleich der Oberflächenrauhigkeit mittels ISO Komperator

Schichdickenmessungen

Für Schichtdickenmessungen führen wir mehrere, von einer amtlich zertifizierten Stelle, geprüfte und geeichte Messgeräte. Auf Wunsch erstellen wir ein ausführliches Protokoll mit allen relevanten Daten wie: Messzeitpunkt, geforderte und gemessene Mindest- / Mittlere- / Höchstschichtdicke, Summenhäufigkeits-Diagramm uvm.

 

Rauhigkeitsmessung und -vergleich

Für die Messung und Dokumentation der Oberflächenrauhigkeit nach der Oberflächenbearbeitung stehen uns mehrere Messmittel und Methoden zur Verfügung. Die einfachste und gängigste Variante ist der Vergleich mit einem ISO-Komperator nach ISO 8503-2 und die fotografische Dokumentation. 

 

Mittels Tastschnittgeräten sind wir auch in der Lage, die Rauhigkeitsparameter inklusive Abbildung des Oberflächenprofiles gemäss ISO 8503-4 elektronisch zu messen und zu dokumentieren. 

 

Kontrolle der Oberflächenreinheit

Für die Kontrolle des Reinheitsgrades nach ISO 8501-1 stehen uns die entsprechenden Normbilder zur Verfügung. Auf Wunsch wird das Ergebnis fotografisch dokumentiert. 

 

Chloridprüfung

Als Chloride werden chemische Verbindungen bezeichnet, bei denen negativ geladene Chlor-Atome (Chlorid-Ionen) chemisch gebunden sind. Das bekannteste Chlorid ist Kochsalz (Natriumchlorid). Der Nachweis von Chloriden, mittels spezieller Reagenzpapiere, erfolgt bei Verdacht vor Beginn der Applikationsarbeiten. Chloridablagerungen können eine natürliche Ursache haben (Gesteinsauswaschungen, z. B. Sole), sie können aber auch auf den Kontakt mit Fäkalien, Kunstdünger, Abwasser oder Umwandlungsprodukten aus der Verbrennung zurück zu führen sein. Ein hoher Chloridgehalt wirkt unter anderem auf Beton und eisenhaltige Metalle zerstörend.

Chloridablagerungen auf den gereinigten Oberflächen haben einen nachteiligen Einfluss auf die anschliessend aufgebrachten Beschichtungen. Chloridablagerungen sind bei für Korrosionsschutzarbeiten idealem Klima oftmals visuell nicht erkennbar.  

Die von uns behandelten Oberflächen werden regelmässig oder entsprechend der geforderten Periodizität mittels dem Bresle Testverfahren ISO 8502-6 auf Chloridablagerungen untersucht. Mit dem Bresle Verfahren sind wir in der Lage die Chloridablagerungen auf den Oberflächen quantitativ zu bestimmen.

 

Beurteilung von Staub auf zu beschichtenden Oberflächen

Staubablagerungen auf zu beschichtenden Oberflächen können sich nachteilig auf die Haftung zum Untergrund auswirken oder den Beschichtungsfilm stören. Mittels des Klebebandverfahrens nach ISO 8502-3 kann die Partikelmenge und Partikelgrösse entsprechend den Anforderungen für die nachfolgenden Beschichtungen überprüft und dokumentiert werden.